Feuerwehr Vordemwald
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Prävention


Helfen auch sie mit, Gefahren zu mindern und Unglücksfälle gar nicht erst entstehen zu lassen.
Die Feuerwehr Vordemwald hilft ihnen dabei mit verschiedenen Tipps.

Wir stützen uns dabei auf die Informationen von Beratungsstellen. Primär die Beratungsstelle für Brandverhütung und die Beratungsstelle für Unfallverhütung. Beachten sie den Quellennachweis und nutzen sie die direkten Links für weitere Informationen.

Tipps zur Brandverhütung

Brandgefahr Basteln Beim Basteln und Werken in den eigenen vier Wänden wird die Brand- und Explosionsgefahr unterschätzt.

Brandgefahr Cheminée und Heizöfen In der kalten Jahreszeit sind Cheminées sowie Holz- und Kachelöfen regelmässig Auslöser von Häuser- und Wohnungsbränden.

Brandgefahr Feuerwerk Ungefährliches Feuerwerk gibt es nicht.

Brandgefahr Grill Bereits ein kleiner Fehler oder eine Unachtsamkeit kann beim Grillieren zu einem Brand oder zu einer Explosion mit schweren Folgen führen.

Brandgefahr Kerzen Die Temperatur im Innern einer Kerzenflamme erreicht ungefähr 1000 Celsius.

Brandgefahr Adventskranz und Weihnachtsbaum Ausgetrocknete Äste von Adventskränzen und Christbäumen sind über die Weihnachtstage die gefährlichsten Brandstifter.

Brandgefahr Haushalt Unachtsamkeit ist auch im Haushalt die Brandgefahr Nr. 1.

Brandgefahr Raucherwaren Die häufigsten Gründe sind Rauchen im Bett und Asche von Raucherwaren, die nicht ausgeglüht war.

Brandgefahr Fasnacht Im fasnächtlichen Gedränge hat Feuer leichtes Spiel.

Tipps zur Unfallverhütung

Alkohol im Strassenverkehr Alkohol reduziert die Fahrfähigkeit.

Baden und Schwimmen Besonders gefährdet sind Jugendliche, Kinder und Kleinkinder sowie junge Erwachsene.

Velohelme Ein passender, gut sitzender Helm reduziert die Wahrscheinlichkeit von Kopfverletzungen bis zu 40 %.

Grümpelturniere Gelegenheitsfussballerinnen und -fussballer an Grümpelturnieren oder Plausch-Matches tragen meist keine spezifische Ausrüstung.

Handys Die Lenkenden sind sich zwar der Gefährlichkeit von Telefonieren am Steuer bewusst

Weitere Tipps zur Unfallverhütung auf der Website der Beratungsstelle für Unfallverhütung.


Flyers zur Elementarschadenprävention als pdf-Dokumente.



Flyer Hagelprävention [2'657 KB]

Flyer Sturmprävention [2'391 KB]

Flyer Überschwemmung / Hochwasser [505 KB]

Flyer Schneedruck / Schneerutsch [345 KB]

Waldbrandursachen und Verhaltensregeln

In der Schweiz haben während der letzten zwanzig Jahre pro Jahr durchschnittlich 90 Brände knapp 374 Hektaren Wald verwüstet. Gut die Hälfte (57%) aller Brände ist auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen. Davon entfallen 12% auf Brandstiftungen. Etwas mehr als ein Zehntel (14%) entfacht der Blitz, und bei knapp einem Drittel (29%) ist die Ursache unbekannt.

Brandursachen

Die meisten Flur- und Waldbrände in der Schweiz sind auf menschliche Ursachen zurückzuführen und sind oft die Folge von Unachtsamkeit. In den Sommermonaten werden Waldbrände insbesondere auf der Alpensüdseite - in den letzten Jahren auch vermehrt im Alpenraum - auch durch Blitzschläge entfacht.
Natürliche Ursachen
-
Blitzschlag
Vorsätzlich gelegte Brände
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Brandstiftung
Fahrlässigkeit
-
Ungenügend gelöschte Feuerstellen
- Weggeworfene Raucherwaren, etc.
- Zündeln/mit Feuer spielen
- Waldwirtschaft und Landwirtschaft (u.a. verbrennen von Holzabfällen oder Stroh, Funkenwurf von Maschinen)
- Militär (bei Schiessübungen)
Technische Ursachen
-
Eisenbahn (u.a. Funkenwurf von Fahrleitungen oder heissen Bremsklötzen)
- Elektrische Leitungen (u.a. Entzündung von Ästen)
- Technische Anlagen (u.a. heisse Katalysatoren in geparkten Autos)
Besondere Risikofaktoren
-
Häufige Anwesenheit von Menschen und Maschinen (Erholungssuchende, Passanten und Waldarbeiter)
- Wälder und Grasland nach schneearmen Wintern
- Häufig trockene Witterung bzw. trockene Winde (Föhn)
- Trockene Waldstandorte mit langsamem Abbau von Astmaterial (Nadelwälder, Kastanienwälder)
- Hoher Nadelholzanteil auf Windwurfflächen

Während Trockenperioden und starken Föhnlagen ist die Gefahr von Waldbränden, insbesondere in den Alpen und auf der Alpensüdseite, erhöht. Die Lage ist im Frühling nach schneearmen Wintern und solange die Vegetation noch nicht ausgeschlagen hat besonders angespannt, da die Sonnenstrahlung direkt auf den trockenen Waldboden fällt und viel potenzielles Brandgut auf dem Waldboden vorhanden ist. Mit der Klimaänderung kann sich die Brandgefahr regional ändern und ausweiten.

Generelle Verhaltensempfehlungen beim Feuern im Freien

Das Waldbrandrisiko bezeichnet die Wahrscheinlichkeit mit welcher ein Waldbrand entstehen kann. Das Waldbrandrisiko kann z. B. durch Freizeitaktivitäten erhöht sein, so dass schon bei niedriger Waldbrandgefahr Massnahmen notwendig sind. Das Entfachen von Feuern im Wald und ausserhalb des Waldes hat immer - auch bei geringer und mässiger Waldbrandgefahr - mit der nötigen Vorsicht zu erfolgen.

Wenn Sie sich an folgende allgemeinen Regeln halten, können Sie mithelfen Waldbrände zu vermeiden:
- Sich über die lokale Gefahrensituation informieren, wenn man im Freien ein Feuer machen will.
- Feuerverbote unbedingt einhalten!
- Informationen aus Internet, Radio und Fernsehen sowie in Zeitungen beachten.
- Brennende Zigaretten und Zündhölzer nie wegwerfen.
- Beim Grillieren festeingerichtete Feuerstellen verwenden.
- Feuer laufend überwachen und allfälligen Funkenwurf sofort löschen.
- Grill-/Feuerstellen und deren Umgebung nur im absolut gelöschten Zustand verlassen.
- Bei starken und böigen Winden auf Feuer im Freien unbedingt verzichten.
- Feuerwerkskörper nur an Orten mit ausdrücklicher Bewilligung der Standortgemeinde abfeuern.

Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU