Feuerwehr Vordemwald
Sie sind hier: Startseite » Für die Bevölkerung » Prävention

Handys

Die Verkehrsregelverordnung schreibt vor, dass Kommunikationssysteme die Aufmerksamkeit nicht beeinträchtigen dürfen (Art. 3 Abs. 1). Die Ordnungsbussenverordnung nennt den Tatbestand des Telefonierens während der Fahrt ausdrücklich und droht für die Verwendung eines Telefons ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt eine Ordnungsbusse von CHF 100.– an. Dennoch ist Telefonieren am Steuer verbreitet: 2004 gaben rund ein Drittel der Lenkenden in der Schweiz an, mindestens ein Mal pro Tag einen Anruf zu starten. Das Handy wird während rund 5 % der Fahrtzeit benutzt.
Die Lenkenden sind sich zwar der Gefährlichkeit von Telefonieren am Steuer bewusst, die subjektive Erfahrung zeigt jedoch, dass es durchaus ohne Folgen möglich ist. Forschungen zeigen aber, dass die Fahrfähigkeit stark beeinträchtigt ist – und zwar unabhängig davon, ob Lenkende Handy oder Freisprechanlage benützen. Die Reaktionszeit erhöht sich um 30–50 %, visuelle Einschränkungen, schlechteres Spurhalten und Missachtung von Signalen nehmen deutlich zu.
Daraus resultiert während dem Telefonieren ein 4- bis 5-faches Unfallrisiko, je nach Studie. Bei SMS schreibenden Lastwagen-Fahrern wurde ein 23-faches Unfallrisiko nachgewiesen.

Tipps:
Verzichten Sie auf das Lesen und Schreiben von SMS sowie aufs Telefonieren am Steuer (weder mit Handy noch mit Freisprechanlage).
Falls Sie unterwegs telefonieren müssen: Halten Sie an einem sicheren Ort an oder bitten Sie eine mitfahrende Person, das Gespräch zu führen.
Schalten Sie das Handy beim Fahren am besten aus.